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  • Mike Roy Stähelin

Durchstarten mit einem Online-Shop – Angebote präsentieren und Verkaufskanal Erweiterung


Marina Botic ist eine unserer aufstrebenden Designerinnen. Die talentierte Grafikerin hat sich auf ganzheitlich digitale Lösungen spezialisiert und kreiert alles von der kompakten One Page, umfangreichen Webshop-Lösungen bis zu ganzen Kommunikationskampagnen.


Frau Botic, in der aktuellen Lage haben Sie mit der Entwicklung von digitalen Verkaufslösungen sicher alle Hände voll zu tun?

Ich arbeite zurzeit zwar an unterschiedlichen Kundenprojekten wie beispielsweise einem Webshop für ein Start-up, einer kompakten Datenbanklösung, einem Verkaufskonzept und vereinzelten Bannern und Anzeigen. Aber eigentlich wäre ich aktuell mit einem ganzen Team an der Umsetzung eines umfangreichen Eventkonzepts für ein Kundenevent beschäftigt – der wie andere Messeaufträge verschoben oder storniert wurde.


Dann spüren Sie keinen Druck mit digitalen Internetlösungen?

Aktuell noch nicht. Ich glaube aber, der Lockdown hat viele Unternehmen auf dem falschen Fuss erwischt. Unsere Agentur steht zum Beispiel schon seit letztem Jahr mit verschiedenen Interessenten bezüglich eines Web- oder Marken-Redesigns im Gespräch. Viele Projekte wurden wegen fehlender Ressourcen auf diesen Frühling verschoben. Jetzt, wo die Zeit vorhanden wäre, fehlt vielen die finanzielle Sicherheit und sie warten noch ab.


Meinen Sie, dass nach einer Normalisierung der grosse Ansturm kommt?

Das ist schwierig einzuschätzen und hängt von vielen Faktoren ab. Ich gehe aber schon davon aus, dass sich Unternehmen kurz- oder mittelfristig mit ihrem Auftritt, insbesondere den digitalen Kanälen, auseinandersetzen und Massnahmen ergreifen.





Wo liegen die Möglichkeiten für KMU in der Digitalisierung?

Das hängt stark vom Geschäftsfeld des Betriebs ab. Konkret geht es darum, den bestehenden Verkaufsprozess mit digitalen Lösungen zu ergänzen. Zum Beispiel mit einer Website, einem Blog, einem Webshop, Social-Media-Auftritten, Fotostorys, Imagevideos, Erklärvideos und digitalen Kampagnen.


Sind diese Massnahmen denn für Kleinunternehmen auch finanzierbar?

Ich denke schon. In unserer Agentur erarbeiten wir zum Beispiel mit den Kunden zusammen ganzheitliche Konzepte – auch bezüglich der Kosten. Diese sehr individuellen Zielvorgaben machen die Arbeit in der Kreation auch so spannend.


Welche Massnahmen empfehlen Sie Unternehmen, zuerst zu planen?

Ihren Auftritt zu überprüfen und wenn nötig anzupassen und zu vereinheitlichen. Es hat keinen Sinn, in eine neue Website viel Zeit und Geld zu investieren, wenn die Marke für die Besucher nicht sichtbar ist. Losgelöst von der Strategie und auf das Corporate Design abgestimmt ermöglicht ein ganzheitliches Kommunikationskonzept mit einer Website, einem Blog, einem bis drei Social-Media-Kanälen und idealerweise einem Print-Magazin einen wirkungsvollen Auftritt.


Ich komme noch einmal auf die Kosten zurück. Ist diese Lösung von einem KMU denn überhaupt umsetzbar?

Selbstverständlich. Je nach Ressourcenteilung ist dieses Konzept auch von Kleinstunternehmen ohne Probleme langfristig finanzierbar. Wichtig sind dabei die Massnahmenwahl und der gesamtheitliche Ansatz.


Und wie steht es konkret mit einem Webshop?

Kostenmässig spielt vor allem der Rubrik- und Sortimentsumfang eine wichtige Rolle. Implementiert der Kunde seine Produkte selber in den Shop, liegen die Kosten nur leicht über dem einer normalen Website. Der Nutzen eines Webshops kann für den Kunden aber immens sein.

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Erschienen: shortknowledge Magazin, Ausgabe Frühling 2020

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